plattner & plattner

«Business Excellence ist mehr als ein Management Modell. Es ist ein Führungsstil!»

Bettina Plattner-Gerber
plattner & plattner (Logo)

Bettina Plattner-Gerber
Inhaberin plattner & plattner tourism excellence, Pontresina

Warum empfehle ich die Anwendung von BEx (Business Excellence)?

Mit der Anwendung von BEx können Fragen nach dem wie und warum beantwortet werden. Das Modell ist wie ein roter Faden. Wir lernen ständig und bewirken dadurch einen Prozess der permanenten Verbesserung der Dienstleistungsqualität und der Förderung der Innovation. Auch die Kommunikation innerhalb der Führungscrew ist leichter, denn die Anwendung von BEx ist ein verbindlicher gemeinsamer Nenner. Wird das Modell konsequent eingesetzt, entsteht Systematik und Übersicht. Massnahmen werden sehr bewusst durchgeführt.

Was sind die Meilensteine in einer BEx Entwicklung?

Diese sind zum Beispiel:

  • Die Erarbeitung von Grundlagen wie Vision und Strategie, Leitbild, Wertvorstellungen, Verhaltenskodex etc.
  • Die Durchführung von Assessements.
  • Die Information und Schulung von Mitarbeitenden sind zentrales Element für eine erfolgreiche Umsetzung.
  • Die Einführung des Jahreszielplans mit BSC (Balanced Score Card).
  • Eine mögliche ESPRIX (Swiss Excellence Award) Kandidatur.

Wo sehen Sie den grössten Nutzen für das Unternehmen?

In der Hotellerie ist vieles emotional. Mitarbeitende mit zum Teil unterschiedlichen Mentalitäten und Bildungen zu einem gemeinsamen Ziel zu führen, ist eine grosse Herausforderung. Auch der Umgang mit dem Gast darf man nicht dem Zufall überlassen, sondern muss professionell und systematisch angegangen werden. BEx fördert das unternehmerische Denken der Mitarbeitenden in hohem Masse. Mitarbeiterführung, Qualitätsmanagement und Marketing verfolgen das gleiche Ziel: die Begeisterung des Gastes und damit den Unternehmenserfolg.

Wie beurteilen Sie Aufwand/Nutzen?

Viele meinen, es sei ein grosser Aufwand so ein System einzuführen. Natürlich entsteht zu Beginn eine gewisse Mehrarbeit, denn gewisse Instrumente müssen definiert und verinnerlicht werden. Langfristig wird durch den Einsatz solcher Tools aber auch verhindert, dass gewisse Probleme oder Fehler überhaupt entstehen. Dadurch kann die Effizienz enorm gesteigert und unser Handeln sehr wirksam werden.

Stolpersteine bei der BEx Entwicklung?

Eigentlich keine. Ich habe das Arbeiten mit BEx immer als sehr bereichernd, lehrreich und befriedigend erlebt.

Erfolgsfaktoren für die BEx Entwicklung?

BEx kann nicht an eine Qualitätsabteilung delegiert werden. BEx muss von oben kommen. Qualitätsmanagement ist Chefsache. Der Qualitätsvirus kann nur gesetzt werden, wenn die gesamte Geschäftsleitung verbindlich und überzeugt am gleichen Strick zieht. Leadership, Leidenschaft und das persönliche Beispiel sind entscheidend.