Hochschule Luzern Wirtschaft

«Qualitätsmanagement ist Changemanagement. Verändern müssen sich alle Mitarbeitenden selber, wir können sie nur dazu motivieren.»

Urs Bucher
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Prof. Dr. Urs Bucher
Qualitätsbeauftragter, Direktion Hochschule Luzern,
Wirtschaft

Warum hat sich Ihr Unternehmen für die Anwendung von BEx entschieden?

Business Excellence ist der umfassendste Ansatz im Qualitätsmanagement. Dabei schauen wir nicht nur «in den Rückspiegel», sondern können auch Prognosen für unsere künftige Entwicklung machen.

Meilensteine der BEx Entwicklung?

  • 2003 erstes umfassendes Self-Assessment an allen fünf Teilschulen
  • 2005 zweite Serie von Self-Assessments
  • 2006 erste EFQM Anerkennungsstufe «Committed to Excellence» für die gesamte Hochschule Luzern
  • 2009 dritte Serie von Self-Assessments an allen fünf Teilschulen
  • 2010 zweite EFQM Anerkennungsstufe «Recognised for Excellence 3 stars»  

Wo sehen Sie den grössten Nutzen für Ihr Unternehmen?

Die regelmässigen, alle Bereiche unserer Hochschule umfassenden, Assessments lassen uns einerseits zuverlässig Entwicklungsschwerpunkte priorisieren und machen andererseits den Entwicklungsfortschritt gut sichtbar. Zusätzlich lässt uns die an allen Teilschulen gleiche Systematik recht einfach Best Practice innerhalb unserer Organisation austauschen.

Wie beurteilen Sie Aufwand/Nutzen?

Der Aufwand ist in der Anfangsphase nicht zu unterschätzen. Es muss sorgfältig abgewogen werden, welche Frequenz von Assessments sinnvoll ist und mit welchem Detaillierungsgrad diese durchgeführt werden müssen. Es besteht jedoch kein Zweifel, dass der betriebene Aufwand der Organisation einen Mehrwert bringt.

Stolpersteine bei der BEx Entwicklung?

Wenig Chancen hätte diese Entwicklung bei uns gehabt, wenn das Leitungsteam nicht vom Vorgehen überzeugt wäre. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass in der Anfangsphase viele strukturelle Projekte angegangen werden müssen, bei welchen die Mitarbeitenden nicht offensichtlich den Nutzen erkennen können.

Erfolgsfaktoren für die BEx Entwicklung?

  • Initiative aus der Führung
  • Alle mit ins Boot nehmen
  • Einen persönlichen Nutzen für jeden Mitarbeiter/jede Mitarbeiterin sichtbar machen.
  • Realistische Ziele setzen